Für die mobile Nutzung des Internets setzt sich immer mehr der so genannte Internet Surf Stick durch. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Verbindungsgerät mit USB- Anschluss, das an jedem modernen PC funktioniert.
Die meisten Nutzer dieser Surf- Sticks werden sicherlich Gelegenheitssurfer sein. Ein Gelegenheitssurfer sind Sie, wenn Sie nur maximal 2 - 3 mal pro Woche und dann auch nur für max. wenige Stunden, unterwegs online gehen. Für diese Gruppe empfiehlt sich der Tarif von Fonic, dem günstigsten Anbieter oder auch der sehr gute Tarif von BILDmobil. Bei beiden Surfsticks zahlen Sie nur einen pauschalen Beitrag pro Einwahl.
Ist die Installation schwierig?Nein, einen Surf Stick zu installieren ist wirklich kinderleicht. Sie müssen den Surf Stick lediglich in den USB- Anschluss Ihres PCs oder Notebooks stecken. Ihr Betriebssystem erkennt den Surf Stick dann automatisch und beginnt mit der Installation. Nun nur noch die Zugangsdaten von Ihrem Provider eingeben und fertig. Durch die Nutzung des UMTS- Netzes werden hierbei hohe Verbindungsgeschwindigkeiten mit maximaler Mobilität kombiniert. Besonders mit den schnellen Datenübertragungsprotokollen wie HSDPA kann ein Internet Surf Stick durchaus mit DSL konkurrieren.
Zwar werden die hohen maximalen Verbindungsgeschwindigkeiten von DSL nicht erreicht, aber für ein schnelles Surfen im Internet reicht ein UMTS- Stick voll aus. Durch die kompakte Bauweise eignet sich ein Internet Surf Stick hervorragend für die mobile Verwendung an einem Notebook oder gar Netbook. Unabhängig von WLAN- Netzen, die zudem mit Sicherheitsproblemen behaftet sind, kann man so beinahe überall online gehen. Selbst in Gebieten mit schlechter UMTS- Abdeckung kann man in der Regel zumindest per GPRS online surfen, dies allerdings dann mit stark verminderten Verbindungsgeschwindigkeiten. Insbesondere für Kunden, denen kein DSL-Zugang angeboten werden kann, ist der Internet Surf Stick eine interessante Alternative.
Es gibt verschiedene Tarifmodelle, die je nach Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen. Prinzipiell gibt es zwei Modelle, an denen sich die Kunden orientieren können. Zum einen das klassische Vertragsmodell, das ähnlich wie bei Handyverträgen eine bestimmte Laufzeit voraussetzt. Oft wird auch die notwendige Hardware kostenlos oder für einen symbolischen Preis mitgeliefert. Für eine monatliche Grundgebühr kann der Kunde dann mobil im Internet surfen. Je nach Provider gibt es Flatrates ebenso wie Tarife, die sich an Datenvolumen orientieren. Das zweite Modell ist die Nutzung per Prepaid Stick. Hier wird der Stick separat erworben, es entstehen keine monatlichen Folgekosten oder Vertragsbindungen. Lediglich die reine Internetnutzung wird berechnet. Hierbei gibt es sowohl zeit basierte als auch Volumenorientierte Tarife. Während die Vertragsmodelle sich an Vielnutzer richten, ist Prepaid eher für Gelegenheitssurfer geeignet. Das individuelle Surfverhalten sollte also ausschlaggebend für die richtige Wahl des jeweiligen Tarifmodells sein.
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